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Dr. Paul Hoffmann, ein weitsichtiger Naturfreund der sich schon vor einem Vierteljahrhundert für seine Überzeugungen engagiert hat, gelang es schon damals mit Unterstützung des Landwirtschaftsamtes ein Konzept zu entwickeln und zu verwirklichen, das in seinen Grundzügen bis heute Bestand hat.
Seiner Zeit voraus, setzte der Karlsruher Internist schon 1976 auf eine Mischbeweidung durch Islandpferde und Angusrinder, gründete den Wiesenhof und schuf damit einen Pflegehof für Landschaft und Natur rund um das Albtal. Im darauf folgenden Jahr konnte er mit Bruno Podlech einen beschlagen(d)en Islandpferde-Experten gewinnen. Der Hufschmiedemeister und die 1979 als Reitlehrerin eingestellte Helga Berzau ergänzten sich perfekt – beruflich wie privat. Gemeinsam pachteten sie den Wiesenhof Anfang der 80er Jahre und bauten ihn, zusammen mit einem eingeschworenen Team, zu einem der größten und bekanntesten Islandpferdegestüte des Kontinents auf.
1991 ging der Wiesenhof in Landesbesitz über und erhielt noch weiter reichende landschaftspflegerische Aufgaben. Der Pachtvertrag mit Helga und Bruno Podlech blieb bestehen und die fruchtbare Zusammenarbeit mit Naturschutzbehörde, Landwirtschaftsamt und Regierungspräsidium wurde für das Wiesenhof-Team zum täglichen Brot. Seit 2006 befindet sich der Wiesenhof in Privatbesitz. An seinen Aufgaben hat sich dadurch kaum etwas verändert. Nach wie vor setzten wir uns stark für die Natur ein. Freude an der Ganzheit und das Bestreben nach Harmonie von Mensch, Tier und Natur prägen unsere Arbeit.
Heute präsentiert sich der Wiesenhof als lebendiger Mikrokosmos mit vielfältigen Aktivitäten und Angeboten.
Unser Herz gehört
der Natur – seit über
30 Jahren.